We love you P

Die vorliegende Videoarbeit zeigt Ali Gharib, der mit den wiederholenden Worten, pets/cats must be beautifulÔÇť, einen orientalisch Kurzhaarkater b├╝rstet und schlie├člich im Kreislauf des st├Ąndig wiederkehrendem Wortflusses das Tier gegen seine K├Ârperstellen schmiegt, bist hin zur Selbstbestrafung durch ein inszeniertes Schlagen gegen den K├Ârper.
Die ca. 26 Minuten andauernde Aktion ist in ihrem Inhalt gerade zu einer performativen Konversation zwischen Werk und Betrachter ausgelegt, wobei die Wortdominanz dem Werk zugesprochen wird. Die Konzipierung der vorliegenden Arbeit bezieht sich sichtlich auf die Videoperformance von Marina Abramovic ÔÇÜArt must be beautiful (1975). Die Aussage bei Abramovic jedoch richtet sich direkt an das Feld der Kunst und beschw├Ârt ein Muss des Sch├Ânen in der Kunst, welches, und auch schon zu der Entstehungszeit, ├╝berspitzt und ironisch erscheint, denn eigentlich hat sich ein gro├čer Bereich der Kunst dem Unsch├Ânen, Mysteri├Âsen und Undefinierbarem verschrieben. Diese beabsichtige Anspielung auf das Werk Abramovic ist Ali Gharibs ironische Art und Weise, den Betrachter auf sensible Weise mit dem vorliegenden Thema zu konfrontieren, wenn er mitteilt: ÔÇ×Die schnelle Assoziation mit Abramovics Werk entsch├Ąrft die Brutalit├Ąt der zusehenden Bilder. Und es ist genau die Ironie, die Entensibilisierung, die hier dem Betrachter vorgesetzt wird.

Katzenausstellung, 27.09.09

Pet’s must be Beautiful

++ We love you ++ forever
We ++ eat you ++++ forever++

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